Gemeinsam für MINT begeistern

Voller Energie nahmen die Chemikerin Dr. Eva Zolnhofer und der Chemiker Dr. René Nowak wieder ihre Deutschlandtour mit dem InnoTruck auf. Erster Halt: Der Hafen in Tangermünde, an dem sie drei Tage lang zeigten, dass naturwissenschaftlich-technische Berufe alles andere als langweilig sind. Unterstützung erhielten sie dabei von dem Bundestagsabgeordnete Eckhard Gnodtke und dem Vorsitzenden der Agentur für Arbeit in Stendal, Torsten Narr.

Mit der Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Eckhard Gnodtke (Mitte), dem Vorsitzenden der Agentur für Arbeit in Stendal, Torsten Narr (2.v.r.), und der Leiterin des Amts für Öffentliche Ordnung, Kultur und Soziales in Tangermünde Birgit Herzberg (1.v.l.) informierte der InnoTruck über MINT-Berufsperspektiven.

„Innovationen verändern unser Leben – und wenn ihr selbst einen MINT-Beruf ergreift, also etwas mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik, dann kann es sein, dass ihr selbst sogar zum Innovator oder zur Innovatorin werdet“, erklärte Dr. René Nowak den Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule Hinrich Brunsberg.

Die Jugendlichen waren am Donnerstagmorgen für einen geführten Ausstellungsrundgang in den Truck gekommen und der Veranstaltungspartner, die Agentur für Arbeit in Stendal, hatte die tourbegleitenden Wissenschaftler darum gebeten, besonders über das Thema Karrierechancen zu sprechen. Um die Fragen der Jugendlichen zu Berufsperspektiven in der Umgebung zu beantworten, waren auch der Vorsitzende der Agentur für Arbeit in Stendal, Torsten Narr, und die MINT-Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, Yvonne Hollmann, in den Truck gekommen.

Mehr MINT für die Zukunft

Auch der Bundestagsabgeordnete Eckhard Gnodtke zeigte sich äußerst interessiert und freute sich, mit den Jugendlichen aus seinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen. Nachdem er sich beim Team des InnoTrucks für ihren Besuch in Tangermünde bedankt hatte, wandte er sich an die Schülerinnen und Schüler: „Die Digitalisierung ist ein wichtiges Thema, dass auch an den Schulen besprochen werden muss. Mit dem Digitalpakt hoffen wir, dass der Unterricht digitaler wird und die Jugend – also ihr – in diesem Bereich mehr gebildet und gefördert wird.“

„Schaut euch ganz genau um und nutzt die Chance, um euch hier direkt zu informieren“, forderte Torsten Narr, der Vorsitzende der Agentur für Arbeit in Stendal, die Jugendlichen auf. Er hatte sich dafür eingesetzt, den InnoTruck nach Tangermünde zu holen, insbesondere auch um mehr Mädchen für einen naturwissenschaftlich-technischen Beruf zu begeistern. „Der Anteil von Frauen, die in Stendal in MINT-Berufen tätig sind, liegt derzeit bei 15 Prozent. Ich bin sicher, dass ein Besuch hier im InnoTruck bei vielen Mädchen dazu beitragen kann, technische Berufe in die nähere Auswahl zu rücken.“

Interessiert erforschten die Jugendlichen den Truck, seine über 80 Exponate und die Berufe, die hinter den Innovationen stecken. „Der Tag mit den Schülerinnen und Schülern lief wirklich gut“, freute sich die tourbegleitende Wissenschaftlerin Dr. Eva Zolnhofer. „Die Jugendlichen waren sehr interessiert und ich bin mir sicher, dass wir einigen einen MINT-Beruf schmackhaft machen konnten.“