Abtauchen in die Arbeitswelten der Zukunft

Wie und wo wollen wir in Zukunft arbeiten? Wie können wir uns (fort-)bilden, um die neuen Chancen zu nutzen? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung der Arbeitswelten von morgen? Diesen und weiteren Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler an der Europaschule „Am Gröpertor“ in Halberstadt in der interaktiven Ausstellung im InnoTruck nach.

Marco Tullner, der Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, teste bei seinem Besuch im InnoTruck die Virtual-Reality-Brillen.

„Es ist sehr wichtig, dass man Jugendliche nicht nur zu einem schulischen Abschluss führt, sondern ihnen auch Orientierung gibt, was danach folgt, und ihnen Perspektiven aufzeigt, wie es weitergehen könnte“, erklärte Marco Tullner, Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, zu Beginn seines Besuchs des Berufsorientierungscoachings am 29. Oktober im InnoTruck.

Für die mobile Initiative, die Lust auf naturwissenschaftlich-technische Berufe machen will, fand der Politiker nur positive Worte: „Hier werden technische Innovationen auf eine Art und Weise vorgeführt, mit der man auch Jugendliche ansprechen kann. Man sieht hier gleich, dass Sie mit ihrer Initiative auf der Höhe der Zeit sind. Jetzt bin ich aber selbst schon ganz gespannt, was ich noch in der Ausstellung entdecken kann.“

Als Bildungsminister interessierte sich Marco Tullner natürlich besonders für die Ausstellung zum aktuellen Thema des Wissenschaftsjahrs „Arbeitswelten der Zukunft“. „Auf die Arbeitswelten der Zukunft können wir am besten mit guter Bildung vorbereiten. Wir müssen uns fragen, welches Wissen ist heute noch relevant und was wird morgen schon nicht mehr aktuell sein“, erklärte der Politiker im Gespräch mit Dr. Andreas Jungbluth, dem wissenschaftlichen Leiter der Initiative.

Wie viel Spaß digitale Bildung machen kann, konnte Herr Tullner am Ende seines Besuchs im InnoTruck erleben: Mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen reiste er in eine menschliche Zelle und sortierte im Anschluss noch Bälle an einem virtuellen Fließband.

Tierische Überraschungsgäste

Der Bildungsminister war aber nicht der einzige besondere Besucher, den der InnoTruck an diesem Tag noch empfangen durfte. Drei Haflinger aus der schuleigenen Pferdezucht schauten gemeinsam nach, was denn da auf ihrem Schulhof geparkt hatte. Die drei gehören zu insgesamt zwölf Pferden, die derzeit in den Ställen der Europaschule leben. Die Schülerinnen und Schüler lernen durch sie nicht nur reiten, sondern auch Verantwortung zu übernehmen.

Dem Bildungsminister waren die drei tierischen Besucher nicht ganz unbekannt: Er selbst hatte eines der Pferde im letzten Jahr auf den Namen „Maxima“ getauft. Für die beiden tourbegleitenden Wissenschaftler Dr. Dominik Klinkenbuß und Torben Schindler waren das aber mit Sicherheit die ungewöhnlichsten Besucher, die sie an einem Veranstaltungsort bisher hatten.