Was ist Künstliche Intelligenz (KI)?

Der Sprachassistent im Smartphone, das Navigationssystem im Auto, die personalisierte Vorschlagsroutine des Streaming-Anbieters für neue Filme – sie alle nutzen bereits Künstliche Intelligenz (KI) in unserem Alltag.

Was aber macht eigentlich ein technisches System „intelligent“ und ab wann trifft die Bezeichnung KI überhaupt zu?

Nach einer geltenden Definition spricht man von KI, wenn ein technisches System

  • die Fähigkeit besitzt, Aufgaben selbständig und effizient zu bearbeiten.
  • zu Maschinellem Lernen imstande ist, also Wissen selbständig aufnimmt und erweitert.
  • durch Maschinelles Lernen eigenständig Modelle für hoch komplexe Problemlösungen entwickelt.

Dies betrifft nach dem Verständnis des BMBF Anwendungen wie

  • „Deduktionssysteme, maschinelles Beweisen:
    Ableitung (Deduktion) formaler Aussagen aus logischen Ausdrücken, Systeme zum Beweis der Korrektheit von Hardware und Software;
  • Wissensbasierte Systeme:
    Methoden zur Modellierung und Erhebung von Wissen; Software zur Simulation menschlichen Expertenwissens und Unterstützung von Experten (ehemals: „Expertensysteme“); zum Teil auch verbunden mit Psychologie und Kognitionswissenschaften;
  • Musteranalyse und Mustererkennung:
    induktive Analyseverfahren allgemein, insbesondere auch maschinelles Lernen;
  • Robotik:
    autonome Steuerung von Robotik-Systemen, d.h. autonome Systeme;
  • Intelligente multimodale Mensch-Maschine-Interaktion:
    Analyse und „Verstehen“ von Sprache (in Verbindung mit Linguistik), Bildern, Gestik und anderen Formen menschlicher Interaktion.“

KI hilft dabei

  • Analysen und Vorhersagen schneller zu treffen.
  • Empfehlungen und Entscheidungen zielgerichteter vorzubereiten.