Technische Assistenten mit Kraft und Köpfchen

Datenbrillen unterstützen die fachlichen Fähigkeiten. Sie blenden Informationen, die für die jeweilige Tätigkeit von Bedeutung sind, direkt in das Gesichtsfeld ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion erhalten so Hilfestellungen oder erlernen per virtueller Schulung neue Techniken und Prozesse.

VR und AR – was ist der Unterschied?

Bei VR (virtual reality) sieht die Benutzerin oder der Benutzer nur ein projiziertes Bild, während bei AR (augmented reality) die digitalen Informationen das reale Bild der Umgebung überlagern, gesehen wird also beides.

Datenbrille mit Mikro-OLED-Displays

Die ausgestellte VR-Brille des Fraunhofer FEP enthält zwei Displays auf der Basis organischer Leuchtdioden (OLED). Mit ihnen können Benutzerinnen und Benutzer im Arbeitsumfeld nicht nur Stereobilder sehen, sondern über zusätzliche Fotodioden in den Chips die Bildinhalte durch Augenbewegungen steuern.

Assistent des Ingenieurs

In einer Fertigungsanlage der chemischen Industrie ist in regelmäßigen Abständen die Kalibrierung der Mess- und Regelsysteme notwendig, um die Qualität des hergestellten Produkts konstant zu halten. Ein Wartungsingenieur kann mit Hilfe einer Datenbrille und eines QR-Codes die Messstellen identifizieren, die Kalibrierung durchführen und die Daten direkt zur Archivierung in einer Datenbank ablegen oder dort die Daten der letzten Kalibrierung abrufen.

Mensch-Maschinen-Kommunikation

In einer Produktionshalle mit automatisiert arbeitenden Robotern kann eine Datenbrille aktuelle Informationen zu einem spezifischen Roboter liefern. Basierend auf diesen Informationen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anpassungen im Prozessablauf vornehmen oder Wartungspläne optimieren. Darüberhinaus besteht immer die Gefahr, dass sich ein Mensch in den Arbeitsbereich des Roboterarms begibt. Um unnötige Ausfallzeiten des Roboters durch Notabschaltungen zu vermeiden, kann mit Hilfe der Datenbrille der Arbeitsradius des Roboters markiert werden.