Produkte aus Biokunststoffe: vielseitig und umweltfreundlich

Biokunststoffe sind nachhaltige Alternativen zu Kunststoffen auf Erdölbasis. Sie lassen sich vielfältig einsetzen und sind biologisch abbaubar.

Kunststoffe auf Erdölbasis stellen ein zunehmendes ökologisches Problem dar. Nicht nur, weil der Rohstoff knapper wird. Herkömmliche Kunststoffe sind meist nicht biologisch abbaubar und ihre Entsorgung durch Verbrennung führt zu Kohlendioxid-Emissionen. Biokunststoffe stellen eine nachhaltige Alternative dar, sind vielfältig einsetzbar und biologisch abbaubar.

Biologisch abbaubare Kunststoffe

Biokunststoffe sind biologisch abbaubar, biobasiert oder beides. Ist ein Kunststoff biobasiert, wurde er aus Biomasse (z. B. Mais oder Cellulose) hergestellt. Das heißt, dass bei seiner Entsorgung nur so viel Kohlendioxid (CO2) frei wird, wie die Biomasse bei ihrer Bildung aus der Atmosphäre entzogen hatte. Ist ein Kunststoff biologisch abbaubar, kann er durch in der Umwelt vorhandene Mikroorganismen zu Kompost und schließlich zu Wasser und Kohlendioxid umgewandelt werden.

Biobasiert – aber auch biologisch abbaubar?

Bei Kunststoffen unterscheidet man vier Gruppen: Zum einen gibt es den Biokunststoff, also einen Kunststoff aus Biomasse, der biologisch abbaubar ist. Dieser ist unser nachhaltiges Ideal. Zum anderen gibt es den uns bekannten Kunststoff, der petrochemisch (erdölbasiert) und nicht biologisch abbaubar. Außerdem gibt es den biologisch abbaubaren Kunststoff, der zwar aus fossilen Rohstoffen hergestellt wird, aber biologisch abbaubar ist, und den biobasierten Kunststoff, der aus Biomasse hergestellt wird, aber nicht biologisch abbaubar ist.

 

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